combi-protec® Köderkonzentrat

Zusatzstoff nach §42 Pflanzenschutzgesetz zur
Herstellung von Köder- Insektizidmischungen
Zugelassen für die Anwendung im biologischen Landbau.

 

Empfohlene Einsatzmöglichkeiten für Anwendungen im Köderverfahren:
 
Obstbau

Die Kirschfruchtfliege  

combi-protec in Tankmischung mit dem Insektizid Mospilan®SG gegen die Kirschfruchtfliege in Süß- und Sauerkirschen
Madenfreie Kirschen? Das Ziel eines jeden Kirschenerzeugers. Wie kann combi-protec die Regulierung der Kirschfruchtfliege unterstützen?
Seit mehreren Jahren werden Versuche mit dieser Tankmischung gegen die Kirschfruchtfliege durchgeführt. 2014 konnte mit nur zwei Köderbehandlungen eine vergleichbare Wirkung wie mit der Spritzfolge 1x Dimethoat und 2x  Mospilan®SG erreicht werden. Lesen Sie mehr....

Zusätzlich ist mit den Köderbehandlungen eine deutliche Nebenwirkung auf die Kirschessigfliege zu erwarten. Die Anwendung von combi-protec sollte dazu mit Injektordüsen und Luftunterstützung gleichmäßig, auch im unteren Kronenbereich eingesetzt werden. Wichtig! Eine grobtropfige, punktuelle  Anwendung wie z.B in der Walnussfruchtfliegenbekämpfung wird beim Einsatz gegen die die Kirschessigfliege nicht empfohlen.

 

 

Die Kirschessigfliege

combi-protec in Tankmischung mit dem Insektizid Calypso® gegen beißende und saugende Insekten in Johannisbeerartigem Beerenobst im Gewächshaus
Im Gegensatz zu den heimischen Essigfliegen legt Drosophila suzukii  ihre Eier in gesunde Himbeeren, Brombeeren und andere Obstarten. Die Früchte verderben innerhalb weniger Tage und sind nicht mehr vermarktungsfähig. Kurze Pflückintervalle lösen das Problem in keiner Weise - zusätzlich erhöhen sich dadurch die Pflückkosten bei geringerem Hektarertrag! Eine rückstandsminimierte Anwendung mit geringsten Insektizidmengen in Tankmischung mit  combi-protec  während der Erntephase stellt einen neuen Lösungsansatz dar. Die Köderapplikation wird als gleichmäßige Teilflächenbehandlung mit Injektordüsen über die Fruchtzone hinweg empfohlen. Bei sehr dichten Beständen wird auch zu einer leichten Luftunterstützung geraten.  
2014 wurden Versuche mit verschiedenen Insektizidkombinationen durchgeführt. Sehr gute Ergebnisse wurden in der Kombination mit Spinosad haltigen Insektiziden erzielt. Lesen Sie auch hierzu den vollständigen Bericht im European Fruit Magazine zu den Erfahrungen im Jahr 2014 in Deutsch, Englisch oder Niederländisch.
Die Ergebnisse aus den Versuchen der Pflanzenschutzberatung in Offenburg mit der Calypso Kombination lesen Sie in der "Obstbau" Ausgabe 4/2015.
Mehr zum Thema Kirschessigfliege und weitere Versuchsergebnisse....

 

 Die Walnussfruchtfliege*  

combi-protec in Tankmischung mit dem Insektizid Calypso gegen die Walnussfruchtfliege in Walnuss (*nach Genehmigung  Art. 22 Pflanzenschutzgesetz; entspr. § 18b PflSchG alt)
Gibt es eine Möglichkeit riesige Walnussbäume erfolgreich gegen die Walnussfruchtfliege zu behandeln? Ja- In den Versuchsanlagen und an Einzelbäumen wurde der Einsatz von combi-protec erfolgreich getestet. Drei Behandlungen mit combi-protec - in Kombination mit nur 25 ml Calypso je Hektar - bewirkte eine Reduktion des Fruchtfliegenbefalls um fast 95%. Aktuell wurde die Indikationserweiterung für combi-protec in der Kombination mit Mospilan®SG gegen die Walnussfruchtfliege beantragt. Lesen Sie mehr....
 

Empfohlene Einsatzmöglichkeiten für Anwendungen im Köderverfahren:
 
Weinbau

Die Kirschessigfliege*
combi-protec in Tankmischung mit dem Insektizid SpinTor® gegen Kirschessigfliege in Kelter- und Tafeltrauben im Freiland 
(*nach Genehmigung  Art. 22 Pflanzenschutzgesetz)
2014 zeigte sich das enorme Gefährdungspotential der Kirschessigfliege im Weinbau. Während in den  Jahren zuvor, mit noch geringen Fliegendichten, in nur wenigen Gebieten leichte Schäden zu vermelden waren, wurden 2014  ganze Partien vernichtet. Essigfaule Trauben ziehen weiters magisch die Kirschessigfliegen und auch die heimischen Essigfliegen aus der Umgebung an, und erschweren damit die weiteren Bekämpfungsmaßnahmen. 
2014 bestand in Baden Württemberg und im schweizer Baselbiet die Möglichkeit, die Kombination SpinTor® 5 ml/ha+ combi-protec 1 l/ha in 20 Liter Spritzbrühe auf die Traubenzone und mittlere Laubwand (jede zweite Gasse) auszubringen. Für die Weinbauverbände und den LVEO wurden dazu in Baden Württemberg  Sondergenehmigungen ausgestellt. Der Fliegendruck konnte durch die Behandlungen deutlich verringert werden und die Schäden auf ein Minimum beschränkt werden. Aufgrund der nach den Behandlungen festgestellten geringen Rückstände, wurde eine Reduzierung der Wartezeit von 14 auf 7 Tage bewirkt. Max. 6 Behandlungen je Fläche und Jahr wurden dazu 2014 bewilligt. Empfehlenswert sind Bandbehandlungen mittels Injektordüsen oder Flachstrahldüsen. Lesen Sie hierzu mehr....
Derzeit laufen die Bemühungen nach einer erneuten Genehmigung bzw zu einer Indikationserweiterung. Wir halten Sie dazu auf dem laufenden.

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